Das Schlaganfallnetzwerk Schleswig-Holstein (SNSH) begrüßt Sie auf seiner Webseite.

In Deutschland tritt alle 3 Minuten ein Schlaganfall auf. Mit derzeit ca. 265.000 Fällen pro Jahr ist der Schlaganfall die häufigste neurologische Akut-Erkrankung. Kein anderes Krankheitsbild verursacht bei Erwachsenen häufiger eine dauerhafte Behinderung oder Pflegebedürftigkeit. Der Prävention und Akutbehandlung des Schlaganfalls kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Der medizinische Fortschritt hat in den letzten Jahren neue Behandlungsmethoden von Gefäßerkrankungen des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), auch in der Akutversorgung des Schlaganfalls, verfügbar gemacht. Diese umfassen unter anderem Medikamentengaben (Lysetherapie), Katheterbehandlungen und Operationen. Die hierzu notwendigen personellen und infrastrukurellen Voraussetzungen sowie Erfahrungen in der Anwendung können jedoch nicht überall vorgehalten werden. Um diese Verfahren für jeden Schlaganfall-Patienten rund um die Uhr verfügbar zu machen, wurde das Schlaganfallnetzwerk Schleswig-Holstein als neurovaskuläres Netzwerk mit einem Versorgungsauftrag für ca. 750.000 Einwohner gegründet. Die Netzwerkbildung erfolgt dabei innerhalb eines Pilotprojektes der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft.

Wichtig ist dabei, dass trotz des Namens „Schlaganfallnetzwerk“ innerhalb des SNSH alle Patienten mit häufigen und insbesondere auch seltenen Gefäßerkrankungen der hirnversorgenden Gefäße und des Rückenmarks auf höchstem Niveau beraten, diagnostiziert und behandelt werden können, auch die, die noch keinen Schlaganfall erlitten haben. Das SNSH soll als Ansprechpartner für Patienten,  Ärzte und Therapeuten für alle Gefäßerkrankungen des Gehirns und Rückenmarks verstanden werden.

Ziel des Schlaganfallnetzwerks Schleswig-Holstein ist die Sicherstellung einer optimalen Behandlung von Patienten mit Hirn- und Rückenmarks-Gefäßerkrankungen in Schleswig-Holstein zu jeder Zeit. Prof. Dr. G. Deuschl

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