Vorhofflimmern

Vorhofflimmern ist eine sehr häufige Ursache von Schlaganfällen.

Als Vorhofflimmern wird der Verlust einer geordneten Tätigkeit des Vorhofes des Herzen bezeichnet und geht mit einer verminderten Bewegung des Herzvorhofes einher. Hierdurch verändert sich der Blutfluss im Herzvorhof und es steigt das Risiko für die Entstehung von Gerinnsel im Herzen. Da dem Vorhofflimmern gut ein Drittel aller Schlaganfälle zuzuschreiben ist, kommt seiner Erkennung besondere Bedeutung zu.

Nicht selten liegt ein Vorhofflimmern nur intermittierend vor. Hierdurch kann ein Vorhofflimmern auch einmal Ursache eines Schlaganfalles sein und dennoch nicht während der Dauer des stationären Aufenthaltes festgestellt werden. Dadurch kommt der Erkennung von bisher nicht bekanntem Vorhofflimmern auch nach dem stationären Aufenthalt eine wichtige Bedeutung zu. Nähere Informationen finden Sie auch unter "Schlaganfall ohne nachweisbare Ursache"

Vorhofflimmern verursacht häufig keine Symptome. Gelegentlich wird ein zeitweises Herzrasen oder Herzstolpern verspürt. Sollten Sie solche Symptome verspüren, sollten Sie Ihren behandelnden Arzt aufsuchen und zu Rate ziehen. Dieser wird ggf. weitere Untersuchungen veranlassen.